Der Schwarze Tod – eine informative Wanderung auf den Spuren der Pest
„In ganz Europa breitete sich die Pest ab 1348 rasch über Handelswege und wandernde Bevölkerungsgruppen aus. Auch in unserer Region forderte der „Schwarze Tod“ zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert zahlreiche Opfer. Ganze Dörfer wurden entvölkert, Felder blieben unbestellt und die soziale Ordnung geriet ins Wanken. In Chroniken aus Simmern oder Kirchberg finden sich Hinweise auf Massengräber und Notmaßnahmen, etwa das Abriegeln ganzer Gemeinden. Auch in späteren Jahrhunderten, besonders während der Pestwellen des 17. Jahrhunderts, kehrte die Seuche mehrmals zurück. Diese Erfahrungen prägten das kollektive Gedächtnis der Region tief – noch heute erinnern Flurnamen wie „Pestwiese“ oder alte Steinkreuze an die Schicksale jener Zeit. In einer kleinen Wanderung mit Referentin Ria Stein wollen wir diesen Ereignissen nachspüren.“
Veranstaltungsdaten:
Wann: Sonntag, 03.05.2026 um 13.00 Uhr
Treffpunkt: Start am Heimatmuseum Stromberg, Gerbereistr. 20
Dauer der Wanderung: ca. 90 Minuten
Ausklang: Bei Kaffee und Kuchen im Museum
Teilnahmegebühr: auf Spendenbasis
Anmeldung gewünscht: über info@heimatmuseum-stromberg.de oder telefonisch unter 06724 6447 (Anrufbeantworter – bitte draufsprechen. AB wird zu den Museums-Öffnungszeiten abgehört.)
Wichtig: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung
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Zur Steigerung der Vorfreude werfen Sie doch schon einmal einen Blick auf die letzte Wanderung mit Ria Stein.



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